Claudia Lechner -
Systemische Sichtweise
 
 
Wir können der Tatsache nicht ausweichen, dass jede Handlung, die wir tun,
ihre Auswirkung auf das Ganze hat.
                                                               (Albert Einstein)
 

Die systemische Sichtweise betrachtet individuelles Denken, Fühlen und Handeln immer im Kontext der Systeme, in denen der Mensch sich befindet. 

Der systemische Ansatz prägt meine Arbeit seit vielen Jahren und kommt insbesondere in folgenden Angeboten zum Einsatz:
 
  • Beratung und Coaching
  • Mediation
  • Supervision (Einzel- und Gruppensitzungen)
  • Teamentwicklung
  • Aufstellungsarbeit, Familienstellen und Kausalstellen (ist auch in Einzelsitzungen möglich).
 
Hier ist eine Erklärung, was ich unter der systemischen Denkweise verstehe:

Alle Menschen sind tief geprägt durch ihre Herkunftsfamilie. Aber auch die Systeme, in denen sie aktuell leben und arbeiten, haben großen Einfluss. Wenn diese zum Leiden führen, ist eine Reflektion nötig und hilfreich.  Die Erkenntnis, zwar nicht das System ändern zu können, sondern nur sich selbst, und genau dadurch wiederum Veränderungen im System auslösen, macht eine Weiterentwicklung möglich. 
Es ist immer die eigene Haltung entscheidend, wie man mit einer Situation umgeht. 
Und es gibt immer gute Gründe für das eigene Verhalten ebenso wie es immer Alternativen gibt. Im Klärungsprozess geht es darum, diese ins Licht zu bringen.

Jeder Mensch birgt in sich eine Kraft, die kooperieren, lösen und entwickeln will. Diese gilt es zu finden, zu fördern und zu nutzen.
 
Die Grundfragen sind: Was denke ich? Was fühle ich? Wie verhalte ich mich? Was sind die Auswirkungen?
 
Umgekehrt können auch Symptome im System oder bei einzelnen Menschen auftreten, die, für sich genommen, nicht zu klären sind und erst im Kontext einen Sinn ergeben und - transparent gemacht - bearbeitbar sind.

Dies ist besonders gut zu sehen in der systemischen Aufstellungsarbeit. Je nach Kontext und Symptom gibt es Organisations-, Familien- oder Kausalaufstellungen. Alle gemeinsam haben sie, dass sie auf das Phänomen der übergeordneten Verbundenheit bauen. Für diese Energie gibt es unterschiedliche Begriffe, wie zum Beispiel morphogenetisches Feld, Quantentheorie oder Akasha-Chronik. Mit dieser Energie verbinden sich die Stellvertreter während der Arbeit. Und das kann jeder, der sich dafür öffnet. Es werden im Verlauf der Aufstellung die Verbindungen und Verstrickungen im System aufgedeckt und anschließend unbedingt in die Heilung gebracht. Aufstellungsarbeit kann in einer Gruppe, aber auch in Einzelsitzungen erfolgen und sollte immer von einem erfahrenen Therapeuten ausgeführt werden. Fehler in dieser Arbeit können schwerwiegende Folgen haben.
 
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